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HelpAlliance - Lufthanseaten engagieren sich

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HelpAlliance Aktuelles

16.12.2005

Hilfe für die Opfer des Seebebens


Der 26. Dezember 2004 veränderte das Leben vieler Menschen in Südostasien dramatisch. Die Ausmaße der verheerenden Flutkatastrophe wirken bis heute nach. Umso wichtiger ist es da, dass die Hilfe weitergeht - auch wenn die bestürzenden Bilder längst aus den Medien verschwunden sind.

Fast ein Jahr nach der Katastrophe wollen wir einen Blick auf die Maßnahmen des vergangenen Jahres werfen.

Zunächst halfen Lufthanseaten vor Ort: Zum einen solche, die einfach nur ihren Weihnachtsurlaub verbringen wollten, zum anderen Mitarbeiter des medizinischen Dienstes und der Special Assistance Teams, die bereits zwei Tage nach der Katastrophe im Krisengebiet eingetroffen waren.

Im Januar folgten über 5000 Lufthanseaten dem Aufruf des Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Mayrhuber und spendeten fast 14000 Arbeitsstunden. Das entspricht einem Gegenwert von ungefähr 300 000 Euro. Dieser Betrag wurde von Lufthansa großzügig vervielfacht. Insgesamt leistete der Lufthansa-Konzern für die Krisenregionen Hilfe, die einem Geldwert von mehr als zwei Millionen Euro entspricht - z.B. durch den Transport von Hilfsgütern oder dadurch, Helfer in die betroffenen Gebiete zu fliegen.

Doch mit der Ersthilfe ist es bei weitem nicht getan. Bei der Help Alliance gingen bis Anfang Oktober Spenden von mehr als einer Million Euro für die Opfer des Seebebens ein. Sie betreut weiterhin Hilfsprojekte in den Tsunamigebieten. Help Alliance unterstützt in allen betroffenen Ländern in Südostasien, wobei die größte Summe Projekten in Sri Lanka zu Gute kommt. So werden unter anderem zwei Schulen für mehr als 1.000 Schüler an der Ostküste Sri Lankas gebaut.

Auch Thailand benötigt Hilfe: Die Region bei Khao Lak wurde sehr stark zerstört. Viele Kinder sind traumatisiert zurückgeblieben. Die erste Phase des Gesamtprojekts der "Children's World Academy" soll im April abgeschlossen sein und feierlich eröffnet werden. Die Help Alliance finanziert dabei den Bau eines Kindergartens. 25 bis 30 Kinder, die vom Tsunami betroffen waren, sollen hier wieder unbeschwert spielen und lernen. Am Ende des Gesamtprojektes steht eine Schule unter der Schirmherrschaft der thailändischen Prinzessin Sirindhorn, die nach bewährtem pädagogischen Konzept den Kindern alle Chancen für eine berufliche Zukunft geben soll.

Nach sorgfältiger Prüfung wurden in den vergangenen Monaten insgesamt ca. 700.000 Euro für verschiedene Projekte in der Tsunami-Region bereitgestellt.