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HelpAlliance - Lufthanseaten engagieren sich

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HelpAlliance Förderprojekt

Kigali - Ruanda

Strom für eine Krankenstation in Ruanda


Die Krankenstation in Kabatwa

Der Container mit der Solaranlage ist bereits sicher in Mombasa gelandet und hat seine Reise mit dem LKW nach Kigali angetreten. Möglich wurde dies durch die Kooperation der „Friends of Ruanda e.V.“ und der HelpAlliance, die den Transport finanziell unterstützte.

Im Januar 2006 wurde „Friends of Ruanda e.V.“ als gemeinnütziger Verein unter anderem von zwei Lufthanseaten gegründet. Mit der Zielsetzung, für die Menschen in Ruanda einzutreten und mit Ihnen gemeinsam Projekte umzusetzen, die die Lebenssituation verbessern helfen, verfolgt der Verein unabhängig von religiösen und ethnischen Gesichtspunkten seine Arbeit.
Die Krankenstation KABATWA im Distrikt Nyabihu (Westprovinz) in Ruanda versorgt ca. 50.000 Einwohner auf einer Fläche von ca. 400 km2 mit den notwendigsten Medikamenten und medizinischen Hilfeleistungen. Das nächst gelegene Krankenhaus befindet sich in 50 km Entfernung, ist aber wegen der schlechten Verkehrsinfrastruktur für viele Landbewohner nur sehr schwierig zu erreichen. Die Krankenstation existiert seit 17 Jahren, hat jedoch keinen Strom und kann daher nur Medikamente zum Einsatz bringen, die keiner Kühlung bedürfen.
Auf Anregung des Vereins „C.L.C.P. Dusugire“ vor Ort entstand die Projektidee, diese Krankenstation mit Solarenergie zu versorgen. Somit könnte eine Beleuchtung sowie die Kühlung von Medikamenten sichergestellt werden. Durch das Projekt wird die Anschaffung eines oder mehrerer Stromaggregate vermieden, die im Unterhalt durch den Kraftstoffverbrauch wesentlich teurer sind und obendrein eine CO2-Belastung für die Umwelt wären.

Die Installation vor Ort wurde von der Firma "Die Solarwerkstatt", auf ehrenamtlicher Basis, durchgeführt. Das Facharbeiterteam hat die Anleitung von zwei Elektrotechnikern vor Ort übernommen sowie eine spezielle Schulung für die Wartung der Geräte durchgeführt.
Die Anlage wurde im August 2007 montiert und wird in 2008 erneut fachmännisch auf die ordnungsgemäße Funktion überprüft. Die Verantwortung für die Anlage trägt der Verein „C.L.C.P. Dusugire“ vor Ort sowie die zuständige Kommune.

Während eines afrikanischen Sommerfestes im schwäbischen Bad Boll, wo die meisten Vereinsmitglieder leben, konnten Gelder für die weitere Arbeit gesammelt werden. Nicht nur ruandische Musik und kulinarische Genüsse wurden dargeboten, sondern auch die Funktion der Solaranlage an einem Infostand erläutert.

Mehr Fotos zu diesem Projekt finden Sie in unserer Fotogalerie