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HelpAlliance Förderprojekt

Dioungiourou - Mali

Schulprojekt Mali – Engagement für die Schule von Dioundiourou


Ziel des Projektes ist es, den Kindern aus drei Dörfern die Grundausbildung zu sichern und gute Voraussetzungen zu schaffen, um die Lebensumstände zu verbessern. Mit der Finanzierung eines Tiefbrunnens trägt HelpAlliance dazu bei, künftig die Wasserversorgung für das Schulgelände und die Nachbarschaft der Schule in Dioundiourou sicherzustellen.

Mali gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Fast zwei Drittel der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze und Bildung ist für die Menschen unerschwinglich. Das Schulgeld von einem Euro pro Monat können viele Familien nicht aufbringen. Die Analphabetenrate liegt bei 75 Prozent und nur 42 Prozent der Kinder können eine Schule besuchen.

Dioundiourou liegt ca. 70 km von Mopti entfernt im Dogonland, einer extrem armen Region, die aber über sehr gut organisierte Dorfgemeinschaften verfügt. Hier wurde 1999 die Schule eröffnet, welche die Grundausbildung von 140 Kindern aus drei Dörfern sichert. Um zur Schule zu kommen, müssen die Kinder zum Teil fünf Kilometer zu Fuß gehen und bleiben meist ohne Essen, da es keine Schulkantine gibt. Die Schule verfügt über keinerlei Wasserversorgung.

Durch eine TV-Reportage ist das Ehepaar Schmitt auf die große Not der Menschen aufmerksam geworden. Die beiden Kollegen der Lufthansa und Condor Technik, haben sich daraufhin entschlossen, die Schule in Dioundiourou zu unterstützen.

Ein Schulkomitee, das sich aus Bewohnern aller drei Dörfer zusammensetzt, kümmert sich um die Bezahlung der Lehrer, die Instandhaltung der Schule und die Einnahme der Schulgebühren. Aber auch wer nicht bezahlen kann, wird nicht von der Schule ausgeschlossen. Das Ehepaar Schmitt konnte mit einigen Mitstreitern schon einige Unterstützung an die engagierten Dorfbewohner weitergeben, aber es bleibt noch viel zu tun. So konnten schon weitere Lehrkräfte eingestellt und Lehrmaterial beschafft werden. Auch Essen wird nun bereit gestellt und die Kinder werden geimpft.

Der Brunnen soll Mitte 2009 fertig sein und wird dann einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung im Leben der Kinder und des ganzen Dorfes leisten.