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Schulprojekt Mali – Engagement für die Schule von Dioundiourou

Dioungiourou – Mali

Ziel des Projektes ist es, den Kindern aus drei Dörfern die Grundausbildung zu sichern und gute Voraussetzungen zu schaffen, um die Lebensumstände zu verbessern. 
 
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Mali gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Fast zwei Drittel der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze und Bildung ist für die meisten Menschen einfach unerschwinglich.
 
Durch eine TV-Reportage ist das Ehepaar Schmitt auf die große Not der Menschen in diesem Land aufmerksam geworden. Die beiden Kollegen der Lufthansa Technik und der Condor haben sich daraufhin entschlossen, zu helfen und unterstützen seit mehreren Jahren die Grundschule von Dioundiourou, im malischen Dogonland und somit mitten in der Sahel-Zone gelegen. Die Dorfbevölkerungen – meist sehr gut organisiert – haben erkannt, wie wichtig das Thema Bildung für die Zukunft ihrer Kinder ist und bemühen sich, Schulen zu betreiben in einem Land, in dem der Staat nicht genügend Mittel aufbringen kann. Auch in Dioundiourou gibt es ein Schulkomitee, das sich aus Bewohnern dreier Dörfer zusammensetzt. Es kümmert sich nicht nur um die Bezahlung der Lehrer, die Instandhaltung der Schule und die Einnahme der Schulgebühren, sondern entscheidet im Härtefall auch, wer ohne Bezahlung zur Schule darf und welchen Familien besonders geholfen werden muss.
 

Um die Gehälter der Lehrer zu zahlen, muss jedes Kind etwa einen Euro Schulgeld im Monat zahlen – ein Betrag, den die meisten Familien einfach nicht aufbringen können. Hier greift dieses Hilfsprojekt und ermöglicht auch armen Familien und ihren Kindern den so wichtigen Zugang zur Bildung und damit zur Gestaltung ihrer Zukunft. Das Ehepaar Schmitt konnte mit einigen Mitstreitern schon wichtige Unterstützung an die Dorfgemeinschaft weitergeben, aber es bleibt immer noch viel zu tun. Regelmäßige (auch vermeintlich geringe) Beiträge haben bereits geholfen, neue Lehrkräfte einzustellen und auch ein Mittagessen für die Kinder gehört in der Zwischenzeit schon zum Alltag und kann für etwa einen Euro pro Monat und Kind finanziert werden. Auch der Staat Mali bemüht sich um Unterstützung und ermöglichte die Anstellung einer weiteren Lehrkraft.
 

Mit einer weiteren finanziellen Unterstützung der HelpAlliance ist nun die Erweiterung des Schulgebäudes um drei Klassenzimmer sichergestellt. So kommt das Projekt seinem Ziel, für jede der sechs Klassen ein eigenes Klassenzimmer und einen eigenen Lehrer zu haben, langsam näher.
 

Die Schule von Dioundiourou betreut etwa 180 Kinder aus drei umliegenden Dörfern, die zum Teil schon bis zu 5 km Fußmarsch hinter sich haben, wenn der Unterricht beginnt.
 

Mit der Finanzierung eines Tiefbrunnens hat die HelpAlliance dazu beigetragen, die Wasserversorgung der Schule sicherzustellen. Gleichzeitig ermöglicht der Brunnenbau aber auch das Anpflanzen schattenspendender Bäume und die Anlage eines Gemüsegartens. Der mittlerweile fertig gestellte Brunnen leistet einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung im Leben der Kinder und des ganzen Dorfes.

Mai 2012: Nach zwei Missernten in Folge droht Hungersnot und die Getreidepreise werden steigen! Dem zu entgehen müssen zeitnah Lebensmittelvorräte für die Schule besorgt werden. Mangels Lagerraum ist der Bau einer Küche und eines Getreidespeichers dringend erforderlich. HelpAlliance versucht derzeit mit Hilfe von Spendenaktionen das Vorhaben zu unterstützen.

Juli 2012:  Dank diverser Spendenaktionen konnte der Speicher und die Küche errichtet werden.


 

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