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Hilfe für Pachamama

Nasca – Peru

Das von der inzwischen pensionierten Lufthansa Kollegin Nicky Mügge-Bruckert gegründete Projekt in Nasca, Peru, geriet nach einem Erdbeben in finanzielle Not.

Pacha-Beladung

HelpAlliance half deshalb erstmalig im Jahr 2005 sowohl mit Sachspenden wie auch mit finanzieller Unterstützung aus. So konnte ein Fahrzeug zur Beförderung der Kinder angeschafft werden und ein erster Schritt in Richtung Neubau des zerstörten Straßenkinderzentrums getan werden.

Zielsetzung des in 1990 gegründeten Asociación Pachamama e.V. ist es, Waisen- und Problemkindern eine berufliche und soziale Perspektive für die Zukunft zu eröffnen, Not leidende Familien in Nasca und Umgebung zu unterstützen, und beim Aufbau der medizinischen Infrastruktur der Region zu helfen.

Das Engagement von Pachamama wird in unterschiedlichen Projekten umgesetzt. Dazu gehört die Kindertagesstätte Casa Pachamama, wo sich Unterrichtsräume, eine Computer- und Kunstklasse sowie eine Nähschule befinden. Etwa 80 Kinder profitieren von der Einrichtung, erhalten zusätzliche Unterrichtsstunden, Schulmaterialien, Verpflegung und Kleidung.
Die Albergue Pachamama, ein Kinderheim für Waisen- und Problemkinder beherbergt seit August 2000 Waisen- und Problemkinder. Die Asociación Pachamama hat hier die Möglichkeit, traumatische Erlebnisse der Kinder durch den Einsatz von geschultem Personal (Psychologe, Arzt, Sozialassistentin usw.), zu mildern, indem die Kinder innerhalb des Hauses der Gesellschaft leben. Das Kinderheim war nach dem Erdbeben in 2005 unbewohnbar geworden. Der Wiederaufbau dauert noch immer an, da der finanzielle Aufwand immens ist und das neuerliche Erdbeben im Sommer 2007 für eine weitere Verschärfung der Situation gesorgt hat.

In Zusammenarbeit mit den Gemeindeverwaltungen, versucht die Asociación Pachamama in dringenden Fällen Familien unmittelbar zu helfen. In Einzelfällen werden auch Kosten für Nahrungsmittel und Medikamente übernommen. Auch Kleiderspenden werden gezielt an solche betroffenen Familien verteilt. Schon oft konnte Pachamama auch durch den Einsatz von interessierten Fachärzten medizinische Versorgung sicherstellen, die andernfalls für die Notleidenden unerschwinglich gewesen wäre.

Immer wieder wird auch in Deutschland Material gesammelt, das in Peru nicht zu finden ist. So zum Beispiel die Freiwillige Feuerwehr mit allgemeinem Feuerwehrmaterial zu versorgen, oder auch die Krankenhäuser in Nasca und Marcona mit medizinischen Geräten und Krankenhausbedarf zu bestücken.


Projektberichte:

Ein Sabbatical im Projekt Pachamama (PDF, 701KB)


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