HelpAlliance Projekt
iThemba Philippi - Learning for Life
Gemeinsam mit den Kollegen des Call Centers der Lufthansa in Kapstadt und dem lutheranischen Pfarrer Otto Kohlstock versucht HelpAlliance, durch die englischsprachige Vorschule iThemba School Philippi den Kindern des Townships bei Kapstadt, eine Zukunftsperspektive zu geben.
Philippi ist eines der Elendsviertel von Kapstadt. Hier, inmitten von Papp- und Blechhütten liegt "iThemba Labantu" (Hoffnung für die Menschen), ein Gemeindezentrum, das von dem Berliner Pfarrer Otto Kohlstock geleitet wird, der seit mehr als 20 Jahren in Afrika lebt und arbeitet.
Viele der hier lebenden Menschen haben keinen Zugang zu Wasser oder Toiletten. In den regenreichen Wintermonaten werden viele Hütten regelmäßig weggespült. Hunger, Gewalt und AIDS (in diesem Gebiet sind nach Schätzungen ca. 50 Prozent der Bevölkerung betroffen) sind die größten Probleme. Auf dem Gelände der iThemba Labantu Gemeinde widmen sich Otto Kohlstock und seine Mitarbeiter unter anderem der Aids-Bekämpfung und Hilfeleistung für Menschen, die HIV-positiv sind. Ein alter Schiffscontainer wurde zu einer Suppenküche umgerüstet . Hier bekommen 150 bis 200 Kinder und mehr als 100 Erwachsene täglich eine warme Mahlzeit. In den meisten Fällen ist es das einzige Essen am Tag.
Ziel ist es, die teilweise hoffnungslose Situation der Menschen im Township zu verbessern, denn trotz des Aufwärtstrends in Südafrika seit den Wahlen 1994 gibt es immer noch sehr große soziale Probleme. Die Mehrzahl der schwarzen Bürger (ca. 80% der Gesamtbevölkerung) lebt hauptsächlich in den Townships außerhalb der Städte und findet nur schwer Anschluss an die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten des südafrikanischen Staates. Die schwarze Bevölkerung (ca. 80 Prozent der Gesamtbevölkerung) ist in unterschiedliche ethnische Gruppen mit den dazugehörigen Sprachen wie Zulu, Xhosa und andere unterteilt, die zwar alle als offizielle Landessprachen anerkannt sind, aber nur eine winzige Minderheit spricht Englisch, das sich seit dem Ende der Apartheid als Unterrichtssprache herausgebildet hat.
Erstmalig 20 Kindern aus dem Township Philippi wird nun die Möglichkeit gegeben, bereits in 2 Vorschuljahren die englische Sprache zu erlernen.
Den Kontakt zwischen Pfarrer Otto Kohlstock und der HelpAlliance hat das Lufthansa Call Center vor Ort hergestellt. Im April haben sich zwei Kolleginnen der HA bei einem Besuch vor Ort von der Dringlichkeit der Projektförderung überzeugt. Sowohl Klassen- als auch Lehrerzimmer erhielten seitdem einen neuen Anstrich, Fenster und Türen wurden repariert und ausgebessert werden. Das passende Mobiliar wurde besorgt, und die Lehrerin und eine Assistentin wurden eingestellt.
Die Unterstützung durch die Kollegen und Kolleginnen vor Ort sowie auch durch das Management der weltweiten Call Center ist überwältigend und ein sehr gutes Beispiel für das soziale Engagement der Mitarbeiter im Lufthansa Konzern.
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