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HelpAlliance Projekt

Kaloleni, Kilifi - Kenia

Vom Buschkrankenhaus zum Haus der Hoffnung


Das Buschkrankenhaus in der Nähe von Mombasa dient ca. 400.000 Einheimischen als medizinische Versorgungsstelle. Wir unterstützen die notwendigen Sanierungsarbeiten, sowie eine Schule in der Nähe des Hospitals.

Historisch bedingt heißt das Projekt einfach "Kaloleni" und damit war das Buschkrankenhaus der Region gemeint. Inzwischen umfasst die Hilfe in dieser entlegenen Provinz Kenias aber viel mehr.

Das Buschkrankenhaus St. Luke in Kaloleni ca. 50 Km nordwestlich von Mombasa, das seit ca. 2 Jahren halbwegs auf eigenen Füßen steht und ca. 400 000 Bewohnern der Region ein Minimum an ärztlicher Versorgung bietet, war zunächst die einzige "Baustelle" des Projekts. Inzwischen gehört die Schule mit dem programmatischen Namen "House of Hope" in Mtwapa ca. 20 km nördlich von Mombasa mit ca. 300 Kindern aus armen Familien zu den Begünstigten.


Besonderes Augenmerk gilt aber seit kurzem dem Neubau einer speziellen Ernährungsabteilung im Krankenhaus Kilifi, in der unter- bzw. falsch ernährte Kleinkinder behandelt werden sollen. Kilifi liegt ca. 50 km nördlich von Mombasa.

Viele Kinder sterben in dieser Region infolge von Fehl- und Unterernährung. Nicht nur der tatsächliche Mangel an Nahrungsmitteln, sondern auch das Unwissen der Mütter, führen immer wieder zur Entwicklung der lebensbedrohenden Ernährungsstörungen. Nachdem die Kinder wegen nachfolgender Geschwister nicht mehr gestillt werden, treten diese Probleme besonders häufig auf. So sterben Hunderte von Kindern zwischen dem 3. und 5. Lebensjahr.

Neben der akuten Notversorgung bei Unterernährung ist ein Schwerpunkt der Malnutrition Station, die der Kinderklinik angegliedert ist, die Aufklärung der Mütter. Die zumeist sehr jungen Frauen, die während des Krankenhausaufenthaltes bei ihren Kindern bleiben, sollen dabei lernen, wie man mit den vorhandenen Nahrungsmitteln die Versorgung der Kinder mit lebensnotwendigen Nährstoffen und Vitaminen erreichen kann.

Nach ihrer Entlassung werden die Kinder dann in ein Nachsorgeprogramm aufgenommen. Sie und ihre Mütter werden selbst in den entlegensten Dörfern von Betreuern aufgesucht. Die Kinder werden untersucht und gewogen und die Mütter bei Bedarf erneut beraten. So ist zu hoffen, dass nicht nur die Zahl der Erkrankungen und Sterbefälle zurückgeht, sondern auch die Ernährungssituation im gesamten Distrikt nachhaltig verbessert wird.

Die Hoffnung auf eine bessere Zukunft für die Menschen und speziell die Kinder trägt die Arbeit in den drei Projekten, die sich hinter dem Namen Kaloleni verbergen.

Mehr Fotos zu diesem Projekt finden Sie in unserer Fotogalerie